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@Nina Grützmacher

Weil wir das Spiel mit der Dominanz ständig und überall spielen!

In meinen Trainings, Workshops und Coachings geht es für meine Klienten und Teilnehmer oft darum sich gegen non-verbale Übergriffe oder Begrenzungen zu wehren und die eigenen Grenzen zu verteidigen oder Missachtung zu verhindern.

Wir können soziale Ereignisse, bei denen wir anderen Menschen begegnen, wie einen Sturz in eine Schlangengrube erleben – egal ob es sich dabei um eine Familienfeier oder die Mittagspause in der Unternehmenskantine handelt. Wo Menschen aufeinandertreffen, geht es zu wie bei den Stachelschweinen. Wir brauchen die Nähe der Anderen, doch kommen wir uns zu nah, dann kann das weh tun…

Dabei reichen ein paar kleine Tips aus der Trickkiste der Schauspieler, um aus diesem Problem ein deutlich leichteres Spiel für Dich zu machen.

Deshalb beschäftige ich mich in dieser Serie mit dem Thema: „Dominanz MACHT Spaß!“

Als erstes habe ich Dir gezeigt, was das mit der Dominanz eigentlich auf sich hat. Worum es dabei geht und welche Regeln dabei gelten. Es ging also um die Grundlagen!
Im zweiten Teil habe ich Dir gezeigt, wie das Ganze Spaß machen kann.
Und heute im dritten Teil geht es um das Thema Macht.
Und im vierten und letzten Teil wird es darum gehen, wie Du mit dem richtigen Rahmen dafür sorgst, dass Du Deine Ziele durchsetzt.

Dominanz MACHT Spaß!

1 Teil –  Was ist das Dominanz-Spiel?
2 Teil –  Was hat Spaß damit zu tun? Improtechnik für den Alltag
3 Teil –  Von der Macht und wie sie Dein Leben beflügelt
4 Teil – Das Frame-Working

Von der Macht und wie sie Dein Leben beflügelt

Das kann sie wirklich!
Diese ominöse Macht kann Dein Leben sowas von beflügeln.
Sie ist sogar gesund. (Jedenfalls mit dem richtigen Mindset, aber dazu gleich mehr…)

Eine Forschergruppe in Harvard hat sich mit dem Befinden von Managern beschäftigt und festgestellt, dass es zwar stimmt, dass mit mehr Macht auch mehr Verantwortung und damit mehr Druck entsteht, dass man in Führungspositionen mehr reisen muss und dass das natürlich körperlich anstrengend ist.
Soweit, so logisch!

Aber sie haben eben auch herausgefunden, dass diese Menschen etwas haben, was ein sehr effektiver Ausgleich dafür ist: Kontrolle!

Macht gibt uns das Erleben, dass wir NICHT ausgeliefert sind.

Auch wenn wir rational natürlich wissen, dass uns diese Kontrolle weder vor dem Verlust geliebter Menschen, noch vor Krankheiten oder sonst irgendeiner Katastrophe schützen kann. Und auch wenn das viele Reisen vermutlich Familien belastet und Fliegen schlecht für die Umwelt und die Blutzirkulation in den Beinen ist.

Das subjektive Gefühl die Kontrolle-zu-haben ist offenbar ein Faktor, der ganz deutlich als effektiver Gegenspieler auf all die genannten Nachteile wirkt.
Wenn also Macht ein so tolles Ding ist, was steht uns dann im Weg dabei?

Unsere Vorstellung davon…

Wie DENKE ICH eigentlich über Macht?

Das Wort Mindset beschreibt für mich am besten, worum es dabei geht.
Das Setting, in dem ich über etwas nachdenke, der Rahmen den ich nutze, um etwas – in diesem Fall die Macht-  zu verstehen, steuert nicht nur WIE ich die Macht erlebe, sondern vor allem auch WAS ich von der Macht wahrnehme.
Und alles hat mindestens zwei Seiten. Nichts ist nur schwarz oder weiß. Immer gibt es ungezählte Grautöne.
So ist das auch mit der Macht.

Wie Du über Macht denkst ist, ebenso wie Du über Erfolg und Geld denkst, massgeblich in Deiner Herkunftsfamilie geprägt worden.
Was Du dort – ohne dass darüber explizit gesprochen wurde – erlebt hast mit dem Thema Macht, prägt deine innere Haltung zur Macht.
Und genau diese Erfahrung kann Dir in der Gegenwart verdammt im Weg stehen.

Wenn Macht Kontrolle ist, dann ist sie auch Dein Werkzeug zur Selbstbestimmung!

Kennst Du das?
Diese Erfahrung selber zu bewirken, was Dir gerade geschieht. Einfluss gehabt zu haben auf das wie Dein Leben jetzt verläuft. Und das selbst, wenn es nur ein klitzekleiner Bereich ist, in dem Du selbstwirksam sein konntest, in dem Du es warst der/die den Unterschied gemacht hat.

Wenn Du das auch nur ein einziges Mal erlebt hast, dann weißt Du, dass Selbstbestimmung ein gutes Gefühl ist! Du fühlst Dich stark und in der Lage Herausforderungen anzugehen. Du kannst Rückschläge besser wegstecken.
Die Selbstbestimmung ist der Sprit in deinem Tank.
Und je mehr Macht und Einfluss Du hast, desto mehr Selbstbestimmung ist Dir möglich!
Warum ist dann trotzdem Dein Denken über Macht vielleicht nicht allzu positiv?
Möglicherweise liegt es daran, dass nicht alle Menschen, die Macht und Einfluss haben, sie so einsetzen, wie Du das für richtig und angemessen findest? Oder weil Du ahnst, dass mit der Macht auch Verantwortung kommt und Du fürchtest, dass Du dem nicht gewachsen bist?

Hey, ich habe nicht gesagt, dass Du die nächste Präsidentin von Amerika werden sollst!

Genau diese Sorge, dass Macht einen korrumpieren könnte, hindert sehr viele Menschen daran sich selber zu bemächtigen.
Dabei ist das Ganze eine simple Verwechslung.
Nur weil bestimmte Menschen ihre Macht missbrauchen und andere das wiederum zulassen, heißt es nicht, dass Macht an sich was Falsches ist.

Ich glaube, es ist nur das Mindset – in dem die Macht zum Einsatz kommt – welches steuert wohin sich die Macht entwickelt.
Und es ist unsere Neigung, dass Gefährliche mehr wahrzunehmen als das Gute!
Es gibt verdammt viele Beispiele dafür, wie Menschen ihre Macht zum Guten aller (oder doch zu mindestens sehr vieler) genutzt haben. Oder auch einfach nur, um für sich und ihr näheres Umfeld gut zu sorgen.

An sich ist es schon ein Akt von Selbstbemächtigung, wenn Du Dir die Zeit gönnst, um zum Beispiel zu meditieren.
Trotzdem denken alle bei dem Wort Macht als erstes an all das was man damit schlechtes bewirken könnte…

Ich glaube das ist einfach eine Gewohnheit.
Und Gewohnheiten kannst Du ändern 😉

Wenn Du also mehr für Dich selber in Bewegung bringen möchtest, dann macht es Sinn dein Denken über Macht zu überprüfen und vielleicht, wenn nötig, neu zu sortieren!
Und wenn Du Dich fragst wie? Dann schau doch gerne nochmal in meinen letzten Text über den Spaß am Dominanzspiel rein, das könnte helfen…

Wenn Du die ersten beiden Teile meiner Reihe verpasst hast, dann findest Du sie hier.

  1. Was verdammt ist das Dominanz-Spiel
  2. Was hat das jetzt mit Spaß zu tun?

Beim nächsten Mal geht es dann darum, wie Du mit dem für Dich richtigen Rahmen dafür sorgen kannst, dass Du Dich besser durchsetzen kannst.

Und wenn Du Dir diesen Text lieber anhören, als durchlesen möchtest, dann kannst Du das direkt hier tun.

 

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