Ich kann nicht alles auf einmal schaffen

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©Nina Grützmacher

… aber nacheinander und mit etwas Geduld klappt es! 

Meine Seite entwickelt sich und meine Inhalte auch. Mein Kundenstamm wächst genau in die richtige Richtung. Meine Workshops füllen sich.
Alles ist gut!

Nur leider komme ich bei dem Ausmaß der postiven Entwicklung verdammt oft einfach organisatorisch nicht hinterher.
Sehr oft fühlt es sich so an, als ob ich den To-Dos nachrenne. Dabei würde ich so gerne vorausschauend arbeiten und gebündelt und so…

Ich habe was entdeckt!
Besser, ich habe es wieder entdeckt:
das Socken-Prinzip!
Das ist eine Technik, die ich vor 30 Jahren entwickelt habe, also mit zarten 15 Jahren.

Damals war das bei mir so:
Wenn mein Zimmer so chaotisch war, dass es schon Kraft gekostet hat, die Tür gegen den Wäscheberg aufzudrücken, dann machte das Ausmaß all dessen, was ich zu tun hatte, mir einfach nur Angst und Stress.
Doch es gab ein MIttel dagegen. Konzentration half:
Immer nur auf eine einzige Socke fokussieren! Diese Socke dann aufheben und entscheiden, ob sie in die Wäsche, zurück in den Schrank oder einfach in den Müll sollte.
Und erst dann, wenn die erste Socke fertig bearbeitet war, bin ich die nächste Socke angegangen.
Socke für Socke und T-Shirt für T-Shit habe ich konzentriert vor mich hingearbeitet. Und plötzlich war dann der riesige Berg an Chaos bewältigt.
Das ist das Socken-Prinzip.

Und ich hab es wieder entdeckt. Nicht mehr alle meine Tasks, meine To-Dos im Blick behalten, sondern eine Sache nach der anderen machen und so „Socke“ für „Socke“ meine To-Dos abarbeiten.

ES KLAPPT!

Allerdings gelingt es manchen „Socken“, mit denen ich es heute so zu tun habe, auf unerklärliche Weise ihre Schubladen, den Mülleimer oder die Waschmaschien wieder zu verlassen und plötzlich wieder aufzupoppen und meinen Tagesplan durcheinander zu bringen.

Dann achte ich darauf, mich nicht aus dem Rhythmus bringen zu lassen.
Sowas passiert eben!
Ich behandel so eine auferstandene „Socke“ einfach wie all die anderen „Socken“ auf dem „Wäscheberg“. Solche provokanten Extrarunden werden von mir emotional einfach links liegen gelassen.

Stück für Stück verschwinden meine „Socken“ letztlich doch alle. Ich habe den längeren Atem und arbeite sie stoisch ab, verstaue oder entsorge sie und sie drehen immer seltener Extrarunden.
Ich vermute, es macht ihnen einfach keinen Spaß, wenn ich mich nicht aufrege…