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Japanese Traditional SwordDein Ziel, Deine Planung, Dein Spielraum

Letzte Woche habe ich Dir von der Idee erzählt, dass Wachstum nicht nur wirtschaftlich, sondern auch emotional verstanden werden kann. Und von den drei Werkzeugen, die Dir helfen können, Dein Wachstum – egal ob persönlich, in Deinen Beziehungen oder geschäftlich – selber in die Hand zu nehmen.

Hier sind sie noch mal:

  1. Ziel und Planung
  2. Controlling
  3. Achtsamkeit

Um überhaupt irgendwas prüfen oder achtsam wahrnehmen zu können, brauche ich zuerst eine klare Zielsetzung und dann eine relativ verbindliche Planung.
Hast Du schon mal erlebt, dass Du eindeutig akzeptieren musstest, dass Dir etwas nicht gelungen ist, dass Du gescheitert bist?
Ich schon einige Male!
Und hast Du Dich dann auch gefragt, wann verdammte Sch… Du eigentlich was genau falsch gemacht hast?
Das mache ich immer! Denn ich möchte wissen, was ich beim nächsten Mal anders machen kann.
Früher habe ich dann auf all meine zurück liegenden Entscheidungen geschaut und konnte den Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen. Meine Schritte und Wege waren wie ein Labyrinth. Oft hätte ich beim besten Willen nicht erkennen können, welcher Schritt der war, den ich noch mit Leichtigkeit hätte korrigieren können.
Heute ist das anders! Heute kann ich nach einem Crash – welcher Art auch immer –  erkennen, wann genau ich besser was genau hätte anders machen sollen.
Das mindert meinen Ärger oder meine Enttäuschung nicht im Mindesten. Aber es eröffnet mir im besten Fall die Chance, es beim nächsten Mal besser zu machen oder sogar den Schritt zu wiederholen und so (wenn auch verspätet) auszuprobieren, was passiert, wenn ich mich anders verhalte.

Wieso das heute anders ist? Weil ich für mein Wachsen eine Strategie entwickle.
Ich plane, wie ich da hin kommen kann, wo ich gerne hin möchte.
KANN!
Denn so ein Strategieplan ist nichts ohne regelmäßige Überprüfung der situativen Sinnhaftigkeit.
Planung gibt Dir einen Handlungsrahmen, erleichtert Entscheidungen und Orientierung. Immer noch meine ich das, sowohl in Bezug auf Deine persönliche als auch Deine geschäftliche Entwicklung.
Das Tollste an einer Strategie ist, dass sie Dir Orientierung gibt und alleine das kann Dir helfen, das Warten zu beenden oder gar nicht erst entstehen zu lassen.
Nicht mehr zu warten, kann Deine Stimmung schon enorm steigern!

Eine Strategie berücksichtigt Deine Situation, Persönlichkeit, Deine Absicht und Dein Ziel.
Sie sollte DEINE sein.
Sie sollte ANGEMESSEN sein.
Sonst taugt sie nichts für DICH!

Um jetzt vom simplen Ziel zur angemessenen Strategie zu kommen kannst Du so vorgehen:

  1. Schreib Dein Ziel auf (egal ob Du andere Kunden, mehr Umsatz, Deine Beziehung retten oder gelassener auf Stress reagieren willst)
  2. Überprüfe, ob es smart ist, also ob es für Dich wirklich stimmt – da es dafür unzählige Anleitungen gibt, habe ich Dir hier welche verlinkt
  3. Rechne rückwärts – wenn Dein Ziel smart ist, weißt Du, wann GENAU Du es erreicht haben möchtest. Möchtest Du es zum Beispiel in drei Monaten erreicht haben, dann kannst Du Dich fragen, was Du dafür also in zwei Monaten geschafft haben solltest. Und dann weißt Du auch, was Du in einem Monat, in drei Wochen, in einer Woche, diese Woche, in 6 Tagen, in 5, 4, 3, 2 und was Du heute dafür tun musst…

Es kann sehr gut sein, dass Du jetzt Stress spürst!
Tja, dann ist Deine Planung zu knapp und Du solltest sie entsprechend korrigieren.
Wenn alles stimmt, kannst Du jetzt los legen.

Allerdings macht das Leben selten genau das, was wir geplant haben und deshalb ist es wichtig, Deine Planung den Entwicklungen anzupassen.
Darüber schreibe ich kommende Woche!

Wenn Du auch Teil 1 meiner „Das Schwert schleifen“-Reihe lesen möchtest, kannst du das hier tun:
Wachstum ist kein wirtschaftlicher, sondern ein glücklicher Faktor – Teil 1
Dein Schwert schleifen – Teil 3 Warum die Kontrolle, das Controlling oder die Revision Deine Strategie erst zur Strategie macht    
Dein Schwert schleifen – Teil 4 Das Wachstums-Glücksgefühl