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2015-07-30 12.52.18

Dein Schwert schleifen! – Teil 1

Die meisten von uns verstehen unter Wachstum eine wirtschaftliche Entwicklung und meinen damit ein “immer mehr” von etwas, meist an Besitz, Umsatz oder Gewinn.
Im Lexikon der Psychologie findet sich noch eine zweite Deutung, die des “Stirb und werde”. In diesem Verständnis kann Wachstum auch eine Transformation, ein “Phasenübergang” bedeuten.

Für mich ist Wachsen-wollen ein Teil der menschlichen Natur.
Für mich ist Wachstum ganz einfach Entwicklung, Bewegung, Dynamik in irgendeiner Weise und ganz oft einfach nur Veränderung.
Ohne Wachstum – in welcher Definition auch immer – beginnt dagegen ein Prozess des Verfalls.
Das gilt für den wirtschaftlichen und auch für den persönlichen, individuellen Kontext. Sobald ich zum Stillstand verdammt werde, zum Aushalten und Warten, bis was passiert, beginnt eine Form der Reduktion, im persönlichen Kontext kann das eine Art innere Selbstaufgabe sein.

Jeder Selbstständige kennt Beispiele für die verheerende Kraft dieser Stagnation: Vor dem Telefon sitzen und warten bis es klingelt / nicht in den Urlaub fahren, denn es könnte ein Job rein kommen / einen Job nicht annehmen, weil noch nicht klar ist, ob man in der Zeit nicht doch einen besseren haben kann…
Du kannst diese Form der inneren Selbstaufgabe zum Beispiel daran erkennen, dass Du nicht weißt, ob Du etwas Bestimmtes machen kannst, weil es eventuell die Möglichkeit gibt, etwas anderes (besseres?) machen oder bekommen zu können.
Und ich kenne viele Menschen, die genau daran leiden…

Dabei wäre ja sogar eine falsche Entscheidung besser als dieses Warten. Eine falsche Entscheidung würde immerhin eine Transformation einleiten, dann hätte die Stagnation ein Ende und neues Wachstum könnte stattfinden.
Nur dafür muss man das, woran man hängt und was gerade transformiert werden soll, loslassen. Manchmal bedeutet das ein Abschied für immer.
Festhalten würde jedoch ein Verharren für immer bedeuten und für mich klingt das wie der lebende Tod.
So werden Zombies gemacht!

Doch wenn Du Dich auch auf das einlassen kannst, was an Wachstum in der Transformation möglich ist, dann kann auch wieder die erste (geläufigere Form) des Wachstums stattfinden und was immer Du nun angehst, wird “mehr werden”.
Und egal in welchem Bereich Du Dir Wachstum wünschst, ob für Deine Marketingstrategie oder Deine Fähigkeit, verlässliche und dauerhafte Beziehungen zu leben – eine Arbeitsthese oder Strategie wird Dir dabei helfen.

Hier sind die – in meinen Augen – drei wichtigsten Werkzeuge, mit denen Du Dein Wachstum erfolgreich entwickeln und umsetzen kannst:

  1. Ziel und Planung
  2. Controlling
  3. Achtsamkeit

Über alle drei Werkzeuge werde ich in den kommenden Wochen schreiben. Ich halte Dich auf dem Laufenden!

Wenn Du gleich jetzt etwas für Dein Wachstum tun möchtest, dann könnte Dein erster Schritt sein, Dich zu fragen, was Wachstum für Dich ist!
Ist Wachstum für Dich ein betriebswirtschaftlicher oder ein glücklicher Faktor oder darf es für Dich von beidem was sein? Musst Du vielleicht etwas los lassen, damit Du weiter kommst? Wie stellst Du Dir Dein Wachstum vor, ist es eher mehr von dem, was Du schon hast, oder kann es auch was Neues werden?

Hier geht es direkt zu den nächsten Folgen meiner Reihe über Wachstum:
Das Schwert schleifen – Teil 2
Dein Schwert schleifen – Teil 3
Dein Schwert schleifen – Teil 4