Im Schauspielkurs letzte Woche saß ein wunderbarer, erfahrener Kollege aus dem Iran und er hatte die Lebenshaltung: „Was mich nicht umbringt, kann ich machen. Ich kann nicht schwimmen, also gehe ich nicht ins Wasser. Ich kann nicht fliegen, also setze ich mich im Flieger nicht ins Cockpit. das meiste andere kann ich riskieren!“

Bei Petra Bock habe ich eben eine Ergänzung dazu gelesen: „Wenn Sie Fehler machen, haben Sie sich wahrscheinlich auf was Neues eingelassen. Wunderbar, Sie leben noch! Nur Tote sind perfekt. Denn ‚perfekt‘ kommt aus dem Lateinischen und heißt ‚vollendet‘. So lange wir leben sind wir unvollendet.“(Petra Bock „Mindfuck“)

In dem Sinne,  empfehle ich noch Julia Engelmann:

Denn ich wünsche mir jeden Tag die Kraft und den Mut so zu leben, dass er eine verdammt gute Geschichte abgibt! Solange, bis ich dann – später mal- vollendet bin.